Kakao-ein echtes Superfood?

Erfahrt Details zu einem sehr emotionalen Lebensmittel

Tamara Schuhwerk

Unser Kakao – ein echtes Superfood?

 

Superfoods versprechen einen gesundheitlichen Nutzen und der kann für Kakao unter bestimmten Voraussetzungen tatsächlich bestätigt werden. Was uns darüber hinaus wichtig ist, damit ein Nahrungsmittel wirklich ein ‚super Food‘ ist, wollen wir hier einmal erklären.

Vorweg: Es gibt keine einheitliche oder rechtlich bindende Definition für den Begriff Superfood. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung etwa umfasst das Modewort Nahrungsmittel, die besonders nährstoffreich sind – reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien – und die sich deshalb positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken. Inzwischen wetteifern Exoten wie Chiasamen, Acai-Beeren und Moringa mit regionalen Helden wie Leinsamen, Rote Beete, Hagebutte oder Brennnessel um die Aufmerksamkeit und Gunst bewusster Konsumenten. Kakao findet mal mehr, mal weniger Beachtung.

 

Gut für die Durchblutung

Dabei zählt Rohkakao – wie der von BecksCocoa – zu den besten pflanzlichen Magnesiumquellen, er enthält mehr Kalzium als Milch, viel Eisen, wertvolle ungesättigte Fettsäuren und nicht zuletzt zahlreiche lebenswichtige Antioxidantien.

Vor allem letztere machen Kakao hochoffiziell zum Superfood. Die EU-Kommission bestätigt nach eigenen Studienergebnissen die gesundheitliche Wirkung der im Kakao reich enthaltenen Flavanole: Denn die helfen die Elastizität der Blutgefäße zu entlasten und tragen zu einer normalen Durchblutung bei. Mit dieser Erkenntnis dürften wir unsere Produkte ganz offiziell bewerben.

 

Warum springen wir mit unserem Kakao nicht auf den Superfood-Zug?

Weil es einige Dinge mehr gibt, die uns am Herzen liegen. Wir denken, dass ein echtes ‚super Food‘ nicht nur für die individuelle Gesundheit förderlich sein sollte. Es hat auch einen gehörigen Einfluss auf die Umwelt und Gesellschaften in seinen Anbaugebieten, und auch dieser Einfluss sollte positiv sein. Dazu kommt, ein Produkt sollte auch dann noch nach objektiven Kriterien gut sein, wenn es fertig verarbeitet ist. So wie unsere Gewürz-Kakaos.

Nicht etwa, weil sie weitere Superfoods enthalten – wie echten Ceylon-Zimt, der unserem Sinnerman Forte
so viel tiefgründige Süße gibt, dass er keinen Zucker mehr braucht. Oder dem Alleskönner Ingwer, der unserem
Dschindscha genau das richtige Quantum warme Würze gibt.

Worauf es uns in erster Linie ankommt: Wertschätzung. Für die verwendeten Zutaten unserer Kakaos, die wir schon immer selbstverständlich in Bio-Qualität einkaufen. Für den Grund und Boden, auf denen sie wachsen. Außerdem handeln wir nach den offiziellen Fairtrade-Standards und unterstützen Kooperativen und deren Mitarbeiter, denen wir mit unseren hohen Qualitätsanforderungen stetige Schulung und ein sicheres und überdurchschnittliches Einkommen ermöglichen.

 

Wertschätzung, Transparenz und besten Geschmack – ohne Schnickschnack

Nicht zuletzt sind wir nun offiziell Mitglied bei Slowfood, was einiges über uns aussagt: BecksCocoa steht für eine handwerkliche Art der Produktion, in die wir hier auf dem Blog  in den nächsten Wochen einen Einblick geben. Unsere Wertschöpfungskette ist transparent. Und unsere Rezepturen sind frei von allem, was nicht für den einzigartig runden Geschmack von BecksCocoa nötig ist. 

 


Das heißt: Unsere Gewürze und Pflanzenextrakte kommen immer direkt aus der Natur. Zum Süßen verwenden wir ausschließlich Rohrohrzucker, kommen hier und da aber auch ohne aus, und Zusatz- und Aromastoffe gibt es bei uns nicht. Und wer sich über den Säureregulator Kaliumcarbonat auf den Etiketten unserer zuckerfreien Kakaos wundert: Der ist in jeder handelsüblichen Trinkschokolade enthalten, muss aber nur dann ausgewiesen werden, wenn die Rezeptur keinen Zucker enthält. Wir schreiben eben einfach alles drauf, was drin ist.


Aber was ist Kaliumcarbonat eigentlich? Nichts weiter als das Kaliumsalz der Kohlensäure, umgangssprachlich auch Pottasche genannt. Es verändert den PH-Wert der für gewöhnlich sehr fetthaltigen Kakaobohnen, sodass sich das Kakaopulver auch in kalter Milch lösen kann. Darauf wollen wir einfach nicht verzichten. Denn bei aller Anstrengung rund um unser Lieblings-Superfood sollte doch eines ganz einfach sein: Der Genuss einer herrlich duftenden Tasse edlem Kakao. Lassen Sie es sich – ganz natürlich – schmecken!

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